Rundschreiben 01/ 2017
 
 

Informationen Christen - Juden

Rundschreiben Nr. 6/2022

Sehr geehrte Mitglieder und Interessierte...

es bleibt ein bitteres Erinnern an die Anschläge bei den Olympischen Spielen 1972 in München – auch noch nach 50 Jahren. In besonderer Weise gedacht wurde diesmal in Verbindung mit dem Besuch des Israel. Staatspräsidenten I. Herzog.
Sie werden es gewiss in den Medien verfolgt haben. -
Interessant ist, was in diesem Zusammenhang die HERSFELDER ZEITUNG (HZ)/HNA über das aktuelle „Deutschlandbild der Israelis“ als Ergebnis einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung am 3. September berichtete.

Auf die folgenden Termine darf ich Sie besonders hinweisen und dazu herzlich einladen:

Die Felsberger Synagoge in der Ritterstraße ist inzwischen weitgehend wiederhergestellt. Die „Einweihung“ findet am Sonntag, 11. Sept. statt.

Am gleichen Tag um 19 Uhr sind Sie in das Bad Hersfelder Buchcafé zu einem Kammerspiel mit Texten von Dieter Schenk eingeladen:
W o l f s j a h r e
Friedhelm Fett präsentiert es als szenische Lesung.
Weitere Informationen finden Sie in der Anlage.

Am 2. November soll im Bad Hersfelder Buchcafé eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Reihe zu „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ zum Problemkreis Antiziganismus stattfinden.

Den HZ-Bericht über die Verlegung der Stolpersteine in Bad Hersfeld und Niederaula am 28. 6. finden Sie hier.

Aus Bebra berichtet die HZ, dass Schülerinnen der Br.-Grimm-Schule die dortige Synagoge als Modell nachgebaut und sich damit intensiv mit der Geschichte der dortigen jüdischen Gemeinde beschäftigt haben.
                                                                                                                                         

Das Pogromgedenken für Bad Hersfeld soll in diesem Jahr wieder am 8. November am Schillerplatz stattfinden.

Unter dem Titel „Wenn Bilder töten – Zur Frage von Anti-Semitismus und Israelkritik auf der documenta15“ bietet der Deutsche Koordinierungsrat / DKR am 14. September um 18.30 Uhr einen Online-Vortrag von Andreas Mertin an.
Sie können sich anmelden unter:  us02web.zoom.us/webinar/register/WN_0ip4rXa6S-KDRkKnEp_14A

Andreas Mertin ist evangelischer Theologe, Kulturwissenschaftler und Kunstkurator. Er hat in Kassel von 1997 bis 2007 die Begleitausstellungen der Evangelischen Kirche zur documenta kuratiert und ist aktuell Herausgeber des Magazins für Theologie und Ästhetik (www.theomag.de).

Am 26./27. September beginnt Rosh HaSchana,
                 das jüdische Jahr 5783
Der Versöhnungstag Jom Kippur ist am 5. Oktober und Sukkot, das Laubhüttenfest am 10. Oktober.

Am 30. August verstarb in Frankfurt die Theologin Ruth Lapide. Zusammen mit ihrem Ehemann Pinchas, welcher bereits in 1997 verstarb, hat sie sich in Vorträgen und Veröffentlichungen intensiv für den jüdisch-christlichen Dialog eingesetzt.

Ich grüße Sie mit SHALOM

und wünsche Ihnen/uns allen eine gute, eine friedliche, eine gesunde Zeit

                                    Werner Schnitzlein

 

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